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Gert Füger: Farne

Farne
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  • 978-3-96308-061-6
Cover: Hardcover
Seitenanzahl: 80 Seiten
Band-Nr.: Lindemanns Bibliothek Band 344
Wie weit kann das Klima diejenigen, die für Wale und Eisbären marschieren, und die andern, die... mehr

Wie weit kann das Klima diejenigen, die für Wale und Eisbären marschieren, und die andern, die für ihre Ressourcen demonstrieren, miteinander verbrüdern?
Aus dem Vorwort

„Diese Gedichte haben die eigentümliche Wirkung einer Zusammenführung von Bild und Gedanken, um in einem bedeutsamen Anblick aufzugehen. Stets finden sie etwas in den Dingen, die sich uns
zuwenden, indem wir für sie offen sind.“     
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Dieter Henrich

 

Rezension aus der Badischen Heimat

Wie schön
Der hohe Mohn hat sich beeilt

Schon heute für mich zu blühen
Und blank der Himmel
Nach dem Regen bei Nacht
Für mich Verstiegene Vorstellung ist sie
Zu einem Geburtstag nicht doch erlaubt
Sollte sie nicht Pflicht sein
An allen Tagen

Dieses Gedicht von Gert Füger aus seinem 2020 erschienenen Gedichtbändchen „Farne“ steht hier stellvertretend für viele andere. Wie dieses sind zahlreiche Gediche der außermenschlichen Natur gewidmet, einzelnen Pflanzen, besonders Bäumen, einer Landschaft, Tages- und Jahrezeiten, dem Wetter. Und immer ist da ein Mensch, der offen ist, der angerührt ist durch das, was sich ihm als Schönes erschließt, der Freude daran hat. Und diese Freude weitet sich zur Freude, zur Dankbarkeit, zum Glücklichsein darüber, dass es ein Umfassenderes gibt, das all dies Einzelne, den Menschen eingeschlossen, umfängt und trägt. Freude, Dankbarkeit, Glück haben Bestand vor den Rätseln des Schrecklichen, welche das Sein allem Lebendigen zumutet. Dem Bändchen „Farne“ war in gleicher, ansprechender Ausstattung 2014 „Anhalte“ vorausgegangen. „Anhalte“: Innehalten, Verweilen, Schauen … Aufnehmen des kleinen Ausschnittes von Welt, in dem der einzelne Mensch verortet ist, Heimat hat. Das kann der Rhein sein oder auch, für den Karlsruher Füger, die Erinnerung an Hebel in Beiertheim, dem das ein Lieblingsort war.
Ursula Speckamp, Badische Heimat 2/4, 2021

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